Rund um den Hund: Aktivitäten mit dem Hund

Clickertraining

Clickertraining
Freundlich genehmigt durch Anja Böcker

Beim Clickertraining wird  ein bestimmtes Verhalten des Hundes "markiert". Dabei geht es nicht nur darum, Tricks zu lernen, sondern auch das Verhalten des Tieres im Alltag zu verbessern. Bei diesem Training wird ein „Clicker“ verwendet, wobei der Clicker in der Art des Kinderspielzeugs „Knackfrosch“ der häufigste ist. Der Clicker erzeugt als Reiz ein Geräusch, das im üblichen Umfeld des Tieres nicht vorkommt und auch nicht zufällig auftreten kann. Der Clicker lässt sich punktgenau betätigen und tönt im Gegensatz zur Stimme des Ausbilders immer gleich.

Wird der Clicker zum Beispiel direkt vor der Gabe einer kleinen Futtermenge betätigt, lernt das Tier nach einigen Wiederholungen, dass der Clicker Futter ankündigt. Wesentlich für den Lernerfolg ist, dass der Hund die Konsequenz seines Verhaltens innerhalb eines möglichst kurzen Zeitraumes erfährt, sodass der Zusammenhang zwischen Verhalten und Konsequenz (die Verknüpfung) erhalten bleibt. So liegt das Verknüpfungszeitfenster für Hunde im Bereich von maximal 0,7 Sekunden. Der Click selbst ist keine Belohnung, sondern nur ein Markierungssignal für den präzisen Moment des gezeigten Verhaltens.


Das Clickertraining sollte, um Fehler zu vermeiden, unter Anleitung von erfahrenen Trainern erlernt werden. 

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