Rund um den Hund: Rassenportraits

Rottweiler brauchen Erziehung

Rottweiler brauchen Erziehung
pepsprog / pixelio.de

Kraftstrotzend, anhänglich und sportlich – so kennt man den Rottweiler.

Die Vorfahren des Rottweilers waren Herden- und Treibhunde im Römischen Reich; als Arbeitshunde hüteten sie die Viehherden der Legionäre. Später wurden sie im Deutschen Reich unentbehrliche Helfer der Viehhändler und Metzger.
Dieser Hund war am häufigsten rund um die damalige Reichsstadt  Rottweil verbreitet und  erhielt im Mittelalter den Namen Rottweiler. Noch heute ist der Oberbürgermeister der Stadt Rottweil der Schirmherr des Allgemeinen Deutschen Rottweiler Klubs (ADRK).

Vor allem die Metzger, in deren Hand der Viehhandel lag, hielten sich oft mehrere dieser ausdauernden und unerschrockenen Tiere mit guter Auffassungsgabe.
Sie boten robusten Schutz gegen Wölfe und Überfälle auf dünn besiedeltem Gebiet. Der Bau der Eisenbahn brachte das Aus für den Rottweiler als Treibhund, aber Polizei und Militär entdeckten ihn für ihre Zwecke. Seit 1910 ist der Rottweiler als Polizei-Hunderasse anerkannt.

Der Rottweiler ist ein stämmiger Hund. Dennoch ist er weder plump noch leicht, nicht hochläufig oder windig. Seine gut proportionierte Gestalt lässt auf große Kraft, Wendigkeit und Ausdauer schließen.
Damit gibt er einen vorzüglichen Schutzhund ab. Die Tiere sind treu, führig und arbeitsfreudig, selbstsicher, nervenfest und unerschrocken.
Zahlreiche Rottweiler werden auch als Familienhunde gehalten. Allerdings brauchen diese Hunde einen kompetenten Halter - Vernachlässigung oder falsche Erziehung können zu gefährlichen Verhaltensmustern führen, weshalb der Hund in einigen Bundesländern als Listenhund geführt wird und einen Wesenstest absolvieren muss.
Der Rottweiler braucht eine konsequente Erziehung, am besten unter Anleitung.

(Bildquellenangabe: pepsprog  / pixelio.de)

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