Rund um den Hund: Rassenportraits

Die Französische Bulldogge wird immer beliebter

Die Französische Bulldogge wird immer beliebter
Birgit Meyke / pixelio.de

Dieses Tier stammt eigentlich aus England, dem klassischen Land der Hundezüchter. Dort wurde über die Jahrhunderte hin die Englischen Bulldogge gezüchtet, die im Schaukampf gegen Stiere eingesetzt wurde.
Im 19. Jahrhundert gelangte die kleine Form der Bulldogge durch englische Handwerker nach Frankreich, wo die Rasse gezielt weitergezüchtet wurde. Aber die Französische Bulldogge hatte nur noch wenig mit der aggressiven Art der Englischen Bulldogge gemeinsam.

Die Französische Bulldogge wird bis zu 14 Kilogramm schwer. Ihr kurzes, dichtes und feines Fell erfordert im Winter eine gewisse Beachtung, da das Fell gerade am Bauch zu wenig Schutz bei niedrigen Temperaturen bietet. Markant sind die langen abgerundeten "Fledermausohren". Diese sollten regelmäßig gereinigt werden, genauso wie die Hautfalten, da sich dort schmerzhafte Entzündungen bilden können.

Von der Englischen Bulldogge hat die Französische Bulldogge den Mut und das entschlossene Wesen übernommen, sie kann auch dickköpfig sein. Sie lässt sich auch von wesentlich größeren Hunden nicht einschüchtern. Das Tier benötigt früh eine angemessene Erziehung. Ansonsten ist die Französische Bulldogge ausgeglichen, verspielt, lebhaft und fröhlich. Daher ist sie gut als Familienhund geeignet und kann auch in Wohnungen gehalten werden.
Die Französische Bulldogge liebt regelmäßige Spaziergänge oder Joggingtouren, darf aber in der heißen Jahreszeit nicht überlastet werden.

(Bildquellenangabe:  Birgit Meyke  / pixelio.de)

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