Rund um den Hund: Rassenportraits

Die Deutsche Dogge braucht eine starke Hand

Die Deutsche Dogge braucht eine starke Hand
Tanja Ritter / pixelio.de

Die Bezeichnung Dogge geht auf das englische „dog“ zurück.
Die mächtigen Tiere wurden früher an Fürstenhöfen als Hunde für die Jagd auf Bären, Hirsche und Eber gehalten. Die schönsten und stärksten hießen „Kammerhunde“, trugen ein vergoldetes Halsband und durften sich im Schlafgemach des Fürsten aufhalten. Als sich die Jagdbräuche nach dem Aufkommen von Schusswaffen änderten und die Hetzjagden aufhörten, wurden die Doggen nicht mehr gebraucht. Von da an waren Doggen reine Liebhaberhunde. Mit dem Aufkommen des Rassehundewesens (http://www.haus-waldeck-koch.de/rassenportraits.html) im 19. Jahrhundert einigte man sich schließlich auf die Bezeichnung „Deutsche Dogge“ für diesen Typ. Der legendäre Reichskanzler Otto von Bismarck hielt seit seiner Jugend Doggen. Von seiner Dogge „Ariel“ wollte er sich selbst während seiner Zeit als Student der Rechtswissenschaften ab 1832 in Göttingen nicht trennen. Im damaligen Kaiserreich wurden die Doggen auch als „Reichshunde“ bezeichnet.
(Bildquellenangabe: Tanja Ritter  / pixelio.de)