Rund um den Hund: Rassenportraits

Der Border Collie - Ein fleißiger Herdenhund

Der Border Collie - Ein fleißiger Herdenhund
danny schollän / pixelio.de

Ein fleißiger und ausdauernder Herdenhund der sich gut führen lässt.

Lange wurde der Border Collie (Bildquellenangabe: danny schollän  / pixelio.de) fast nur als Hütehund für Schafe in Großbritannien gehalten.
Er wurde speziell für den Einsatz bei kleinen Herden gezüchtet und war dafür zuständig, weit verstreute Schafe einzuholen und zur Herde zurückzubringen.
Unsere Hundetrainerin Anja Böcker vom Hundezentrum Bayerischer Wald (HZBW, http://www.haus-waldeck-koch.de/unsere-hundeexperten.html) sagt: “Gerade für das Abtrennen und Umpferchen kleiner Schafgruppen ist der Border Collie Spezialist.“

Dann verbreitete sich in ganz Europa der Agility-Sport und machte den Hund populär. Diese Hunderasse wurde unter anderem durch Filme wie „Ein Schweinchen namens Babe“ auch als Familienhund immer gefragter. Die Rassebezeichnung „Border Collie“ geht auf seine geografische Herkunft zurück, dem Grenzland (Border Line) zwischen England und Schottland.
Der Border Collie ist ein Arbeitshund mit außergewöhnlichen Fähigkeiten. Er hat einen ausgeprägten Drang zur Arbeit mit Tieren, er ist schnell und wendig, verfügt über eine gute Führigkeit, lässt sich auf Distanz kontrollieren.
Unter Anleitung erfahrener Ausbilder können der Border Collie und sein Besitzer auf Hüteseminaren die Grundlagenarbeit an Schafen erlernen. Aber auch Hundefreunde, die sich den Border Collie „nur so“ halten, profitieren von einem fachlich fundierten Training. Border Collies sind sehr intelligente Hunde, die viel Beschäftigung brauchen. Sie sind aufmerksame, sensible und lebhafte Hunde, die eine konsequente Erziehung benötigen.